Das Öl wird zunehmend knapper, der Zugang zu leicht zu fördernden fossilen Brennstoffen nähert sich dem Ende. Daher wird die Förderung von sogenannten unkonventionellen Energiequellen attraktiver. Dazu zählen u.a.die Ölsande in Kanada. Kritiker bezeichnen sie als die dreckigste Energiequelle der Erde. Nun soll eine Pipeline, die Keystone XL Pipeline, von den kanadischen Ölsanden zu den Raffenerien am Golf von Mexiko gebaut werden. Der NASA-Klimaexperte James Hanson bezeichnet sie als "Lunte zur größten CO2-Bombe des Kontinents". Im Interview mit Kontext TV erklärt der renommierte US-Klimaaktivist Bill McKibben, was hinter den Ölsanden steckt und warum gegen die Pipeline protestiert wird. Er spricht über Peak Oil und erläutert, warum es notwendig ist, wieder unter eine atmosphärische CO2-Konzentration von 350 parts per million zu kommen.