09.05.2014

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NATO und westliche Stiftungen haben jahrelang den ukrainischen Ministerpräsidenten Jazenjuk finanziert

Die Stiftung "Open Ukraine" des ukrainischen Übergangs-Ministerpräsidenten Arsenij Jazenjuk wird seit langem von westlichen Stiftungen, darunter der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung, sowie der NATO finanziert, sagt Daniela Dahn in ihrer Rede im Nationaltheater Weimar. Westliche Politiker - darunter der deutsche Botschafter in Kiew - hätten außerdem immer wieder Kontakt zur rechtsextremen Swoboda-Partei gepflegt, die wesentlich am Sturz der Regierung Janukowitsch beteiligt war und heute drei Ministerien in der ukrainischen Regierung führt. Angesichts der "schwer ertträglichen Einseitigkeit unserer Großmedien" sei es uanbdingbar, sich ein differenziertes Bild der Situation in der Ukraine zu bewahren.

Gäste: 
Daniela Dahn, Journalistin und Schriftstellerin. Mitbegründerin der DDR-Oppositionsgruppe "Demokratischer Aufbruch". Autorin zahlreicher Bücher, darunter "Wehe dem Sieger! Ohne Osten kein Westen" und "Wir sind der Staat!"